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 <title>Follow your Dreams! Segeln auf Ostsee, Mittelmeer und Atlantik</title>
 <subtitle><![CDATA[Follow your Dreams - Setzen Sie die Segel!
Segeln mit PASSION,  EMOTION und INSPIRATION
Segeln zur Entspannung, sportlich mit Adrenalin oder in purem Luxus
Events für Teams und Kunden]]></subtitle>
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 <updated>2012-02-10T16:03:12+01:00</updated>
  <entry>
   <title>Volvo Ocean Race 2011/2012 (1)</title>
   <updated>2011-08-31T19:53:00+02:00</updated>
   <id>http://www.jazzradio.net/sailing/Volvo-Ocean-Race-2011-2012-1_a32.html</id>
   <category term="GERMAN VERSION " />
   <photo:imgsrc>http://www.jazzradio.net/sailing/photo/art/imagette/3232030-4626459.jpg</photo:imgsrc>
   <published>2011-08-31T01:57:00+02:00</published>
   <author><name>Kristina  Karg</name></author>
   <content type="html">
    <![CDATA[
Bald startet das nächste härteste Rennen der Welt - Wie alles begann     <div style="position:relative; text-align : center; padding-bottom: 1em;">
      <img src="http://www.jazzradio.net/sailing/photo/art/default/3232030-4626459.jpg" alt="Volvo Ocean Race 2011/2012 (1)" title="Volvo Ocean Race 2011/2012 (1)" />
     </div>
     <div>
      Was in der Leichtatlethik der Marathon und im Automobilsport die Rallye Paris-Dakar ist im Segelsport das Volvo Ocean Race.        <br />
              <br />
       Am 29. Oktober starten erneut mutige Crews zum härteten Rennen der Welt - 9 Monate auf 20 m Schiff unter unvorstellbar harten Bedingungen.        <br />
              <br />
       Wie hat die neue Ära des Segelsports begonnen?       <br />
              <br />
       Die Legende wurde in einem Pub in Southampton geboren. 1972 kreierte die königliche Marine Segel-Association gesponsort vom britschen Brauerei-Imperium Whitbread das Whitbread-Round-the-World-Yacht-Race. Am 8. September 1972 liefen in Southampton 17 Yachten aus 7 Nationen zur längsten Regatta der Welt aus. Dabei waren die unterschiedlichsten Bauarten wie die 1936 gebaute legendäre deutsche Yacht Peter von Danzig und die noch während des Rennes von der Crew verzweifelt montierte Burton Cutter aus Großbritannien.        <br />
              <br />
       Unter den Aktiven waren so erfahrene Bauwassersegler, wie der britische Weltumsegler Chay Blyth, Studenten vom Akademischen Segelverein in Hamburg, Werftarbeiter aus Gdansk ohne Segelerfahrung auf der polnischen Yacht Otago und die französiche Segellegende und geniale Yachtkonstrukteur Eric Tabarly. Die französichen Lebenskünstler auf der Kriter ließen sich zu jeder Mahlzeit einen ordentlichen Schluck guten Weines munden, die Crew der luxuiösen Yacht des 50jährigen mexikanischen Millionärs Ramon Carlin genoss wegen der Kühltruhen an Bord Mahlzeiten aus frischem Fleisch, beklagte sich jedoch, dass sie wegen der Alkoholabstinenz des Skippers nur 6 Flaschen Wein am Tag genehmigt bekam und der Brite Aislie ließ die von Guiness gesonsorten 1500 Dosen lieber zunächst im Hafen zurück. 
     </div>
     <br style="clear:both;"/>
     <div>
      Es dauerte nicht lange, bis die Segler die ganze Wucht und Kraft des Ozeans zu spüren bekamen. Ohne moderne Navigationshilfen, ausgerüstet mit Sextanten, jeder Menge Mut und Gottvertrauen wussten viele Crews die meiste Zeit über kaum wo sie sich befanden. Heftige Stürme und riesige Wellen forderten Ihre Opfer. Lifebelts waren zwar bekannt, man segelte jedoch überwiegend ohne Sicherung. 3 Segler fanden bei Stürmen den Tod im eisigen Meer. Tabarlys Yacht brach während der 4 Etappen gleich zweimal der Mast. Monotonie, Enge und härteste Bedingungen ließ in mancher Crew die Stimmung an die Bounty erinnern.       <br />
              <br />
       Nach 144 Tagen lief die GBII des Briten Blyth am Osterdonnerstag 1973 in Southampton mit neuem Weltrecord für eine Erdumsegelung ein. Das Rennen hatte neue Maßstäbe für den Segelsport gesetzt.        <br />
              <br />
       Segler, die Legenden des Segelsports unter anderen die Illbruck - das Siegerschiff des Volvo Ocean Race 2002 einmal selbst steuern möchten können dies auf einem <a class="link" href="http://www.ivent-sailing.de/tagestoerns/racing-segeln.html">Match Race erleben.</a>
     </div>
     <br style="clear:both;"/>
    ]]>
   </content>
   <link rel="alternate" href="http://www.jazzradio.net/sailing/Volvo-Ocean-Race-2011-2012-1_a32.html" />
  </entry>
  <entry>
   <title>Träume nicht Dein Leben, lebe Deine Träume.</title>
   <updated>2011-02-28T00:05:00+01:00</updated>
   <id>http://www.jazzradio.net/sailing/Traume-nicht-Dein-Leben-lebe-Deine-Traume_a31.html</id>
   <category term="GERMAN VERSION " />
   <published>2011-02-27T23:53:00+01:00</published>
   <author><name>Kristina  Karg</name></author>
   <content type="html">
    <![CDATA[
Ein guter Rat von Walt Disney     <div>
      Kennen Sie Ihre Träume? Leben Sie Ihre Träume? <a class="link" href="http://www.event-training.eu/trainer/realize-your-dream.html">Menschen können sehr unterschiedliche Träume von Ihrem Leben haben.</a> Wichtig ist nur, dass sie sich derer bewusst sind und sie leben. 
     </div>
     <br style="clear:both;"/>
    ]]>
   </content>
   <link rel="alternate" href="http://www.jazzradio.net/sailing/Traume-nicht-Dein-Leben-lebe-Deine-Traume_a31.html" />
  </entry>
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   <title>Kanaren im Januar - Auf dem Atlantik</title>
   <updated>2011-02-25T00:24:00+01:00</updated>
   <id>http://www.jazzradio.net/sailing/Kanaren-im-Januar-Auf-dem-Atlantik_a30.html</id>
   <category term="GERMAN VERSION " />
   <photo:imgsrc>http://www.jazzradio.net/sailing/photo/art/imagette/2711304-3835297.jpg</photo:imgsrc>
   <published>2011-02-21T02:25:00+01:00</published>
   <author><name>Kristina  Karg</name></author>
   <content type="html">
    <![CDATA[
7 Inseln in 2 Wochen - mit allen Winden     <div style="position:relative; float:left; padding-right: 1ex;">
      <img src="http://www.jazzradio.net/sailing/photo/art/default/2711304-3835297.jpg" alt="Kanaren im Januar - Auf dem Atlantik" title="Kanaren im Januar - Auf dem Atlantik" />
     </div>
     <div>
      Die „Mona Lisa“ liegt erwartungsvoll im Hafen von Puerto Mogan. Skipper Christoph erwartet seine Gäste. Ein großes Taxi kommt und die Crew ist komplett. Die Kojen werden belegt, die Segelsachen in der gut ausgestatteten Bavaria 46 Cruiser verstaut. Schnell ist der Einkauf gebunkert. Auch die Lieferung von notwendigen Ersatzteilen klappte hervorragend.       <br />
       Die Crew besteht aus erfahrenen Seglern, die schon das eine oder andere Mal zusammen gesegelt sind. Der Abend klingt bei einem gemeinsamen Abendessen bei „Jack Negro“ aus. Als kanarische Spezialität gibt es die kleinen Kartoffeln mit Mojo Sauce, Scampi in Öl, Kaninchen vom Grill oder Seezunge. Ein kulinarisches Feuerwerk ergießt sich der Crew. Auf dem Weg in den Hafen kommen die Segler an einer Bar vorbei, der Chef singt aus vollem Halse spanische Lieder, begleitet von seiner Gitarre. Tolle Stimmung lädt zum Verweilen ein, und für einen Spaß sind Segler immer zu haben.       <br />
       Unser erster Segeltag. Der Skipper hat eine moderate Strecke geplant, nur von Puerto Mogan nach Las Palmas. Das Schiff ist super vorbereitet, das Wetter stimmt! Es ist der 16. Januar, Sonne und 24 Grad lassen das Sommergefühl aufleben. Doch was macht der Wind? Im Internet sagt der „WINDFINDER“ 2‐3 Windstärken an, der spanische Wetterbericht spricht von 4 bis 5, tatsächlich weht der Wind mit 24 bis 28 Konten, also 6 bis 7 Windstärken. Die <a class="link" href="http://www.ivent-sailing.de/kanaren/kanaren.html">&quot;Mona Lisa&quot;</a> schneidet elegant die Welle, sie ist in ihrem Element.        <br />
       
     </div>
     <br style="clear:both;"/>
     <div style="position:relative; float:left; padding-right: 1ex;">
      <img src="http://www.jazzradio.net/sailing/photo/art/default/2711304-3835298.jpg" alt="Kanaren im Januar - Auf dem Atlantik" title="Kanaren im Januar - Auf dem Atlantik" />
     </div>
     <div>
      Eine Segelyacht muss segeln! Die gerefften Segel geben dem Schiff den nötigen Vortrieb, ein schönes Gefühl. Die hohen Wellen lassen so manchem in den ersten Tagen mit der Seekrankheit kämpfen. Unsere Fahrt geht vorbei an den Dünen von Mas Palomas, am Flughafen von Gran Canaria zur Inselhauptstadt.       <br />
       Der Wind kommt bei diesem Kurs meist aus der falschen Richtung. Nach 27 Meilen auf der Logge sind wir nur wenige Meilen in die richtige Richtung gesegelt. Zwei Stunden kreuzen bringen gerade mal 3 Meilen Höhe. Mit einer Träne in den Augen entschließt sich der Skipper den Motor anzuwerfen und es geht direkt gegen den Wind. Um halb zehn erreichen wir geleitet von einem Leuchtturm und den navigatorischen Fähigkeiten an Bord den Yachthafen von Las Palmas.       <br />
       Wir essen an Bord zu Abend. Ein Spaziergang zeigt uns viele Segelyachten aus verschiedenen Ländern.       <br />
       Den Morgen genießen wir mit einer ausgiebigen Dusche und einem umfangreichen Frühstück an Bord.  Segeltag Numero dos kann beginnen. Wir lassen den Hafen von Las Palmas hinter uns. Reger Schiffsverkehr ist zu beobachten, auf Reede warten einige Schiffen vor Anker.  Der Wind weht mit 5 Windstärken so, dass wir hart am Wind auf unseren geplanten Kurs direkt nach Fuerte Ventura segeln können.       <br />
       Der Wind weht lange konstant, nimmt dann jedoch immer mehr ab. Wir nehmen alle Reffs aus den Segeln und fahren Vollzeug. Als wir kaum noch Fahrt machen, starten wir den Motor. Unser Ziel ist die Hauptstadt Puerto Rosaio. Im Hafenhandbuch waren 2 Stege eingezeichnet, auch eine Pier zum Anlegen. Wir hatten geplant, uns die Hauptstadt am nächsten Tag anzusehen. Auf der Karte sind es über 110 Meilen, von Gran Canaria bis zum Zielhafen.       <br />
       Nachtsegeln – für einige Crew Mitglieder eine neue Erfahrung. Wir passieren die Südspitze von Fuerte Ventura, der Wind setzt wieder ein, wir segeln.  Die Wachen wurden eingeteilt, um 6:00 Uhr, erreichen wir noch bei Dunkelheit den Zielhafen.       <br />
       Leider ist der Hafen belegt und man lässt uns nicht anlegen. Wir müssen zurück. Zur Entschädigung bekommen wir einen grandiosen Sonnenaufgang. Der Horizont leuchtet golden, wird dann stahlblau und ein herrlicher Sonnenball erscheint. Bald sind wir in Puerto Castillo auf Fuerte Ventura im Hafen fest, einem kleinen gemütlichen Hafen. Wir treffen auf Canadier, Engländer, Russen und auch Deutsche. Heute ist Badetag und Sightseeing.       <br />
       Am dritten Segeltag kreuzen wir bei leichten Winden zur „Marina Rubicon“ auf Lanzarote. Mit 4 Knoten gleitet unsere „Mona Lisa“ durch das blaue Wasser. Im Hafen sahen wir den Meeresgrund, hier ist das Wasser herrlich klar und die Sonne spiegelt sich glitzernd in den Wellen.       <br />
       Die Marina Rubicon ist wohl die schönste im kanarischen Archipel. Kleine Geschäfte laden zum Bummeln ein, die Vielzahl von Restaurants macht die Auswahl schwer. Wir bunkern neue Vorräte, tanken auf und tauschen die Gasflaschen. Der WLAN Zugang ist hier im Liegepreis mit inbegriffen, wir erhalten einen Zugang für unsere Mona Lisa.       <br />
       Am Abend sitzen wir im Cockpit. Unser Crew Mitglied Andy feiert um 24:00 Uhr seinen Geburtstag. Als besonderes Geschenk übertragen wir ihn das Kommando für den nächsten Tag.  Alle Crew – Mitglieder werden zum Matrosen degradiert, nur der Skipper bekommt den Rang eines Navigators. Unser nächstes Ziel ist die „Isla Graziosa“. Die Anfahrt ist nicht einfach, im Norden von Lanzarote sind einige Steinfelsen, die aus dem Meer herausragen, andere lauern unter Wasser. Tagesskipper Andy fährt das Schiff sicher in den Hafen von „Isla Graziosa“.       <br />
       Die Insel ist eine Wüsteninsel. Zum Baden lädt ein endlos langer Sandstrand ein. Die Häuser sind sehr einfach im afrikanischen Stil gebaut. Weiße Mauern, einige mit blauen Fenstern, einige mit grünen. Das Zentrum bildet der Hafen, ringsherum einige Bars und Geschäfte. Wir finden auch einen Bäcker und es gibt leckeren Kuchen.       <br />
       Wir bereiten uns auf den längsten Törn Abschnitt vor. Der Reiseplan sieht vor, von Isla Graciosa nach La Palma zu segeln. Das sollte bei den vorherrschenden Winden kein Problem sein. Normalerweise weht der Nordost-Passat, nur an diesem Tag leider nicht. Wir verlassen den Hafen, winden uns an Riffen vorbei auf den Atlantik und setzen die Segel. Das Barometer ist gefallen und es fällt stetig weiter. Der Wind kommt nun aus Süd! Das ist Segeln. Gegen die Natur kann man nichts machen ... und das ist auch gut so. Die Mona Lisa zeigt all ihr Können, wir laufen mit raumem Wind mehr als 7 Koten. Der Skipper spricht allen Mut zu, denn bei geplanten 240 Seemeilen, ist der nächste Hafen erst in 2 Tagen erreichbar. Der Skipper weiß, der Wind wird sich ändern, das tat er dann auch. Wir sind draußen. Keine Abdeckung einer Insel, dreitausend Meter bis zum Grund und der Wind weht. Wir stellen fest, es gibt 3 verschiedene Arten von Wind: zu wenig Wind, zu viel Wind und Wind aus der falschen Richtung. Die Mona Lisa segelt hart am Wind. Wellen kommen von vorn, gehen über. Gigantische Wellen. Für den Skipper nichts beunruhigendes, das macht solch einer stolzen Segelyacht, wir unserer Bavaria 46 Cruiser, nichts aus.       <br />
       Der Mehr ‐ Tagestörn hat etwas Elementares. Wenn man die Kraft von Wellen und Wind spürt, bekommt man wieder Respekt vor der Natur. In unserer technisierten Welt, behütet in zentralgeheizten Wohnzimmern, vergessen wir dies. Die Segler nutzen die Natur und segeln so wie sie es zulässt.  Es ist am Skipper, die richtige Entscheidung für Boot und Mannschaft zu treffen.       <br />
       Der Wind kommt direkt aus der Richtung, wo wir hinwollen. Der Skipper ändert den Kurs, wir fahren nun Tenerife an, den Hafen Santa Cruz. Die Yacht fährt hart am Wind, die Segel werden gerefft. Es geht vorwärts, ein neues Ziel macht wieder neue Hoffnung.  Die Hafeneinfahrt ist gut ausgeleuchtet. Wir machen nach 148 Meilen und 2 Tagen auf See fest. Es gibt „Chili con Carne“. Vorgesehen war es für die Überfahrt, der Hunger der Crew hielt sich in Grenzen, auch war der Seegang nicht unbedingt für eine Zauberei am Herd geeignet. Im Hafen ist das alles anders. Eine würzige Schärfe durchzuckt die Gaumen, lange mussten sie auf den Augenblick warten. Ach... und Bergfest ist auch. Der Skipper bekommt davon nicht viel mit. Nach dem köstlichen Dinner ist die Koje sein Ziel. Die Crew feiert noch ein bisschen.       <br />
       Der Sonntag erwacht. In Santa Cruz auf Tenerife geht die Sonne auf. In San Miguel gibt es das normale Angebot für Hoteltouristen. In der Marina selbst stehen Duschen und Toiletten nach spanischem Standard bereit, Supermärkte bieten täglich frische Brötchen und alles was an Bord gebraucht wird. Mit dem Besuch von Tenerife haben wir in unserem Plan die fünfte Insel besucht. Der Plan ist ja schon durcheinander gekommen, doch die Crew ist noch guter Hoffnung, dass alle Inseln besucht werden können. Wir starten also am Dienstag nach La Gomera.       <br />
       La Gomera soll die schönste kanarische Insel sein. Wir hatten gehört, dass viele Deutsche als „Aussteiger“ die Insel bevölkern. Unsere Segelcrew hat die nur kurze Überfahrt nach La Gomera voll im Griff. Zwischen Tenerife und La Gomera ist der Wind auf Grund der geografischen Gegebenheiten sehr wechselhaft. Im Bereich zwischen den Inseln haben wir bei jeder Überfahrt Wale und Delfine gesichtet. Die Meeressäuger tummeln sich hier ohne Angst vor Segelschiffen. Majestätisch ziehen sie ihre Bahn, schnauben beim Atmen – beeindruckend, und die Rückenflosse durchzieht lautlos das Wasser.       <br />
       In San Sebastian angekommen laufen wir in eine sehr schöne Marina ein. Tanken kann man gleich an der Hafeneinfahrt. Auch hier erhalten wir einen WLAN Zugang bereitgestellt, so dass wir eine Mail nach Hause senden und im Wetterbericht die aktuelle Wetterlage begutachten können.       <br />
       In San Sebastian gibt es viele Geschäfte und Restaurants. Abends kehren wir bei EL NINO ein, eine kleine Gaststätte mit einer super Küche. Üblicherweise gibt es in der kanarischen Küche eine Vorspeise und dann ein Hauptgericht, wie wir es von Deutschland kennen. Leider haben viele Gaststätten das Sortiment auf die Touristen eingestellt, nicht aber Mario. Der Inhaber vom EL NINO geht früh persönlich auf den Markt und kauft frisch ein. Wenn der Skipper es nicht mit eigenen Augen beobachtet hätte, würde es nicht hier stehen. Was sollte man auf den kanarischen Inseln nicht verpassen? Als erstes sind da die kanarischen Kartoffeln mit Mojo Sauce. Die Saucen sind in jedem Restaurant handgemacht und schmecken immer etwas anders. Sehr delikat sind auch die Garnelen in Knoblauchöl. Als Hauptspeisen empfiehlt der Skipper Tunfischsteak, kanarisches Kaninchen oder auch leckere Steaks mit Pfeffersauce.       <br />
       Der Wind bläst. Eigentlich ist es kein Wind mehr, es ist Sturm. Der Wetterbericht hat es vorhergesagt, ein Tief macht sich über Gran Canaria breit, ein Trog bildet sich. Jeder erfahrene Skipper weiß, bei einem Trog läuft man einen sicheren Hafen anlaufen. Wir waren schon da, also blieben wir. Als der Skipper einen Hafentag ansagte, wurde der Crew bewusst, die 8 Inseln schaffen wir nicht mehr. Die Entschädigung war ein herrlicher Tag auf La Gomera.       <br />
       Mietautos gibt es direkt am Hafen. Die Insel ist wunderschön. Wanderwege durchziehen die grüne Landschaft.  Große Pinien stehen neben Palmen. Zeugen der Vergangenheit, die Terrassenfelder, sind weithin sichtbar. Gigantische Wasserfälle stürzen sich in die Tiefe. Schon ein Haus gründet einen Ort. Der Ozean umspült mit ungeheurer Kraft die Ufer. Die Brandung tost.       <br />
       Mittendrin die Reisegruppe „Mona Lisa“. Unser abendliches Ziel ist Valle Gran Rey. An dem Südstrand taucht die Sonne in das Meer, begleitet von Trommlern und Feuerspuckern. Die Stimmung auf der Insel ist friedlich, Urlauber und Einheimische sind auf dem Weg der Selbstfindung. Auch das gehört zu einem gelungenen Segeltörn dazu. 
     </div>
     <br style="clear:both;"/>
     <div style="position:relative; float:left; padding-right: 1ex;">
      <img src="http://www.jazzradio.net/sailing/photo/art/default/2711304-3835299.jpg" alt="Kanaren im Januar - Auf dem Atlantik" title="Kanaren im Januar - Auf dem Atlantik" />
     </div>
     <div>
      Der Trog ist verschwunden. Mittwoch geht es nach El Hierro, der siebenten Insel. La Palma wird auf uns warten müssen. Der starke Westwind dauert an.  Wir setzen die Segel. Die Genua haben wir durch eine Arbeitsfock ersetzt, das Großsegel wird im dritten Reff gefahren. Der Kurs liegt an. El Hierro, wir kommen! Der Wind nimmt weiter zu und wir holen das Großsegel komplett ein. Der Wind dreht und kommt jetzt kommt er genau von vorn. Wir treffen eine vernünftige Entscheidung. Kurs Tenerife, Marina Las Galletas. Die Crew bedauert, auch El Hierro nicht besuchen zu können. Wind und Wetter bestimmen bei einer Segelreise die Reise.       <br />
       Es war richtig. Der Windmesser zeigt nun schon 28 Knoten an, also 7 Windstärken. Die Fock wird gerefft. Nur wenige Quadratmeter Segelfläche treiben unser Schiff durch die Wellen. Auf dem Windmesser lesen wir nun schon 36 Knoten. Kein Wetterbericht hatte den Sturm angekündigt. Wir reduzieren die Fock weiter. Ein Bettlaken wäre nicht größer. Die Kraft des Windes beschleunigt die Mona Lisa auf 8 Knoten. Die Gischt umhüllt das Schiff, wir erleben die Gewalten des Meeres. Eine kurze Pause macht der Wind, nur noch 6 Windstärken. Der Skipper schaut nach Luv, eine Wolkenformation, mit lang gedrehten zigarrenförmigen Wolken rollt auf uns zu. Schnell noch mal die Segel reffen, und das war richtig. Nur noch ein Badehandtuch treibt uns an. Von Luv wälzt sich ein tief dunkler Strich über die tosende See. Auf dem Windmesser stehen 42 Knoten.  Fast 10 Konten läuft das Schiff, die Wellen türmen sich haushoch auf. Der Skipper schickt die Crew in die Messe, alle Schotten werden verschlossen. Er und ein erfahrenesCrewmitglied bewältigt den Sturm allein im Cockpit. Es kommt Regen dazu. Das Ölzeug hält! Die Wellen werden immer größer, etwa 6 Meter. Schön die Wellen abreiten - der Skipper hat die Mona Lisa im Griff. In diesen Momenten spürt man die elementare Kraft der Natur. Die Erfahrung des Skippers und schnelles Handeln der Mannschaft beim Auftauchen der Böenfront bewältigen die Situation souverän.       <br />
       Wir kommen im Hafen von Las Galletas an. Der Skipper fährt das Schiff rückwärts in die Box. Wir sind fest. Erleichterung steht auf den Gesichtern der Crew. So etwas hatten noch nicht viele erlebt. Der Hafen von Las Galletas hat eine kleine Stadt im Hintergrund. Entlang der Strandpromonade schlängeln sich Restaurants. Wir gehen zu „Atlantico“ und bestellen Paella.       <br />
       Unsere Zeit auf der „Mona Lisa“ neigt sich dem Ende entgegen, als letzter Törn steht nun Puerto Mogan auf dem Programm. Hard am Wind steuern wir Gran Canaria entgegen. Ablegen in der Düse bei schönstem Segelwind, dann zwischen den Inseln eine Winddrehung.  Der Wind schläft ein. „Motor starten“ heißt das Kommando. Vor Gran Canaria kommen wir wieder in die Düse. Mit den Segeln im dritten Reff und schneller Fahrt durchs Wasser ist die Stimmung an Bord bestens. Jeder steht einmal am Ruder und steuert die „Mona Lisa“ dem Heimathafen entgegen. Die Sonne geht unter. Unsere Positionslichter werden gezündet. Am Horizont machen wir ein großes viereckiges Licht aus. Die Landmarke ist ein riesiger Hotelkomplex nahe Puerto de Mogan. Doch danke dafür, so haben wir schon lange vor dem Leuchtfeuer eine gute Peilmarke.       <br />
       Im Hafen haben wir den Liegeplatz bereits reserviert. Wir legen an. Die Crew hat in den zwei Wochen viel erlebt. Es tut der guten Stimmung keinen Abbruch, dass wir nicht alle Inseln geschafft haben. Außerdem können wir ja am Freitag noch einen kleinen Törn vor die Dünen von Mas Palomas machen. Bei dem traditionellen Anleger wird über das Erlebte gesprochen. Emotionen bahnen sich den Weg. Doch alle sind sich einig: Da wir noch nicht alle Inseln besucht haben, müssen wir noch mal wiederkommen.
     </div>
     <br style="clear:both;"/>
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   <title>Die Segelsaison steht vor der Tür</title>
   <updated>2011-02-07T21:31:00+01:00</updated>
   <id>http://www.jazzradio.net/sailing/Die-Segelsaison-steht-vor-der-Tür_a29.html</id>
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   <published>2011-02-07T21:17:00+01:00</published>
   <author><name>Kristina  Karg</name></author>
   <content type="html">
    <![CDATA[
In den Winterlagern und Werften laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Ende März startet die Segelsaison auf der Ostsee.     <div style="position:relative; float:left; padding-right: 1ex;">
      <img src="http://www.jazzradio.net/sailing/photo/art/default/2677121-3784177.jpg" alt="Die Segelsaison steht vor der Tür" title="Die Segelsaison steht vor der Tür" />
     </div>
     <div>
      Wegen der Frostgefahr auf der Ostsee werden die Segelyachten im Winter aus dem Wasser gekrant und auf riesige Böcke gestellt. Meist wird auch der Mast im Winter abgenommen. Nun ist Zeit für Reparatur- und Wartungsarbeiten. Die Segel werden für die neue Saison sorgfältig durchgesehen und ggf. beim Segelmacher repariert. Das Unterschiff wird gereinigt und mit Antifouling gegen Bewuchs geschützt. Die Zeit bis zum Saisonstart vergeht jedes Jahr wie im Flug.        <br />
              <br />
       Einige Schiffe treten im Herbst eine lange Reise bis auf die Kanaren oder in die Karibik an, wo Segelbegeisterte das ganze Jahr über Spaß haben können.        <br />
              <br />
       Aber mit den ersten Sonnenstrahlen locken die heimischen Gewässer.        <br />
              <br />
       Wir eröffnen unsere Segelsaison am 25. März traditionsgemäß mit der <a class="link" href="http://www.ivent-sailing.de/segeln-ostsee/fruehlingstoern.html">Frühlingsregatta</a> von Rügen nach Warnemünde. Im Herbst waren zum Saisonabschluss 88 Segler dabei. Zugelassen sind wie immer sowohl Skipper mit Ihrer Crew als auch Einzelsegler.        <br />
              <br />
       
     </div>
     <br style="clear:both;"/>
    ]]>
   </content>
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   <title>Der Weihnachtsmann ist unterwegs - unter Segeln mit unserem Regattasieger</title>
   <updated>2010-12-22T01:29:00+01:00</updated>
   <id>http://www.jazzradio.net/sailing/Der-Weihnachtsmann-ist-unterwegs-unter-Segeln-mit-unserem-Regattasieger_a27.html</id>
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   <photo:imgsrc>http://www.jazzradio.net/sailing/photo/art/imagette/2565324-3618141.jpg</photo:imgsrc>
   <published>2010-12-22T00:52:00+01:00</published>
   <author><name>Kristina  Karg</name></author>
   <content type="html">
    <![CDATA[
Der Weg aus Lappland im Norden Finnlands ist weit. Über die Ostsee steigen der Weihnachtsmann und Rudolf das Rentier zum Sieger der Herbstregatta auf eine Segelyacht um.     <div style="position:relative; float:left; padding-right: 1ex;">
      <img src="http://www.jazzradio.net/sailing/photo/art/default/2565324-3618141.jpg" alt="Der Weihnachtsmann ist unterwegs - unter Segeln mit unserem Regattasieger" title="Der Weihnachtsmann ist unterwegs - unter Segeln mit unserem Regattasieger" />
     </div>
     <div>
      In diesem Jahr hat sich der Weihnachtsmann früh auf den Weg gemacht. Noch bevor wie im letzten Winter sogar weite Teile der offenen Ostsee zufrieren, wurden der Weihnachtsmann und Rudolf schon nahe der deutschen Küste gesichtet.        <br />
              <br />
       Damit alle Kinder am Weihnachtsabend glücklich sind, hat der Sieger der <a class="link" href="http://www.ivent-sailing.de/segeln-ostsee/fruehlingsregatta-ergebnisse-2010.html">Herbstregatta 2010 - </a> <a class="link" href="http://www.clxpert.de/archives/76">Christoph Lorenz </a> den eiligen Transport übernommen.        <br />
              <br />
       Rudolf ruht inzwischen etwas im Vorschiff aus. Morgen früh zum Sonnenaufgang geht er in Breege auf Rügen gestärkt an Land und übernimmt wieder den Schlitten...       <br />
              <br />
       Frohe Weihnachten für alle!
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     <br style="clear:both;"/>
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