Meist fängt es ganz harmlos an. Man möchte doch nur segeln lernen...
Um mit einer Jolle ohne Motor in Brandenburg zu segeln, benötigen Sie gar keinen Führerschein. In Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern dürfen Sie sogar Hausboote ohne Führerschein fahren. Wenn es Ihnen mit der Leidenschaft ernst ist, bleibt es jedoch nicht dabei.
Der Unterschied besteht darin, dass Sie auf dem Meer nicht auf den Seitenstreifen fahren können, wenn Sie nicht mehr weiter wissen - ja noch nicht einmal eine Bremse haben. Selbst wenn Sie von einem schweren Sturm verschont bleiben, gibt es auf See einige Herausforderungen zu meistern. Häufig können Sie Ihre Straße gar nicht sehen, wenn Sie jedoch vom Weg abkommen, kann Ihr Schiff leck schlagen und sinken. Die LKWs, die Ihnen auf der Straße begegnen, sind auf dem Meer riesige Frachter mit der vielfachen Geschwindigkeit eines Segelschiffes, die Ihnen als Segler zwar nach der Vorschrift ausweichen müssen, aber so schwer und träge sind, dass Ihnen Ihr Recht im Zweifelsfall nicht viel helfen wird. Häufig ist der schwierigste Abschnitt eines Törns das Anlegen in einem engen Hafen. Dabei kann der Wind Ihr Freund oder auch Ihr Feind sein und mit einer Yacht von 4 bis 16 Tonnen auch bei geborgenem Segel enorme Kräfte entfalten.
Alle Bootsführerscheine beinhalten eine Theorieausbildung in Schifffahrtsrecht (Ausweichregeln und Seezeichen), Seemannschaft (Sicherheit und Schiffshandling), Wetterkunde und Navigation sowie eine mehr oder weniger intensive Praxisausbildung mit An-/Ablege-, Mann-über-Bord-Manövern und Kursfahren.
Wenn man die Kräfte der Natur versteht, macht es ungeheuren Spaß diese zu bändigen und zu nutzen. Und was könnte schöner sein, als nur mit den Geräuschen von Meer und Wind an einer Küste entlang zu segeln oder hinter dem Horizont ferne Länder und Häfen zu erobern?
Allerdings ist bei allen Seglern und Seeleuten auch das Phänomen zu beobachten, je länger sie gesegelt sind, je mehr Erfahrung sie haben, desto vorsichtiger und demütiger der Natur gegenüber werden sie.
Foto: Stefan Hein
Alle Bootsführerscheine beinhalten eine Theorieausbildung in Schifffahrtsrecht (Ausweichregeln und Seezeichen), Seemannschaft (Sicherheit und Schiffshandling), Wetterkunde und Navigation sowie eine mehr oder weniger intensive Praxisausbildung mit An-/Ablege-, Mann-über-Bord-Manövern und Kursfahren.
Wenn man die Kräfte der Natur versteht, macht es ungeheuren Spaß diese zu bändigen und zu nutzen. Und was könnte schöner sein, als nur mit den Geräuschen von Meer und Wind an einer Küste entlang zu segeln oder hinter dem Horizont ferne Länder und Häfen zu erobern?
Allerdings ist bei allen Seglern und Seeleuten auch das Phänomen zu beobachten, je länger sie gesegelt sind, je mehr Erfahrung sie haben, desto vorsichtiger und demütiger der Natur gegenüber werden sie.
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