Ein herrliches Schiff, leckeres Essen und Musik für gute Laune - meine Lieblingsversion von Sonntagen in Berlin
Was tut man, wenn man das Wasser liebt und in einer Stadt mit tausend Brücken lebt? Da ich unter Segeln auch Freiheit und einen weiten Horizont verstehe und weniger damit anfangen kann, nach wenigen Minuten das andere Ufer erreicht zu haben, verbringe ich meine Sonntage in Berlin nicht beim Segeln.
Mein idealer Sonntag in der Stadt beginnt um 11 Uhr an Bord meines Lieblingsschiffes - der Solon - einem Solarkatamaran. Nur mit den Geräuschen des Wassers - ganz ohne Dieselmotor fühlt es sich fast wie auf einem Segelschiff an. Es fehlt nur die Kraft von Wind und Wellen, die man an einem gemütlichen Sonntag auch einmal entbehren kann.
Es riecht nach frischem Kaffee. Am Buffet locken zum Frühstück je nach Appetit knackige Croissants oder frische bunte Salate in kleinen Gläsern.
Aber das Beste ist die Musik. Wenn sich beim Jazzbrunch Ines Weber auf der Klarinette und Bernd Gesell auf dem Kontrabass lachend gegenseitig bei Blue Bossa inspirieren, bleibt kein Gesicht mehr grimmig und es dauert nicht lange, bis das ganze Schiff mit dem Fuß wippt und in fröhlicher Stimmung ist. Zwischendurch genieße ich die Ruhe und lasse mich mit einen Glas Prosecco verwöhnen, während die Stadt langsam vorüber gleitet.
Mein idealer Sonntag in der Stadt beginnt um 11 Uhr an Bord meines Lieblingsschiffes - der Solon - einem Solarkatamaran. Nur mit den Geräuschen des Wassers - ganz ohne Dieselmotor fühlt es sich fast wie auf einem Segelschiff an. Es fehlt nur die Kraft von Wind und Wellen, die man an einem gemütlichen Sonntag auch einmal entbehren kann.
Es riecht nach frischem Kaffee. Am Buffet locken zum Frühstück je nach Appetit knackige Croissants oder frische bunte Salate in kleinen Gläsern.
Aber das Beste ist die Musik. Wenn sich beim Jazzbrunch Ines Weber auf der Klarinette und Bernd Gesell auf dem Kontrabass lachend gegenseitig bei Blue Bossa inspirieren, bleibt kein Gesicht mehr grimmig und es dauert nicht lange, bis das ganze Schiff mit dem Fuß wippt und in fröhlicher Stimmung ist. Zwischendurch genieße ich die Ruhe und lasse mich mit einen Glas Prosecco verwöhnen, während die Stadt langsam vorüber gleitet.
Wir starten am Radialsystem V, einem ehemaligen Pumpwerk des Berliner Abwasserentsorgungssystems, wo heute Künstler wie Sasha Waltz & Guests oder die Akademie für Alte Musik den Dialog mit dem Publikum suchen. Östlich davon folgt hinter der schönen Oberbaumbrücke das ehemalige Eierkühlhaus am Osthafen. Hier produziert heute Universal Music. In den benachbarten Speichern sind einige der bedeutendsten Designerlabel zu Hause. Gegenüber produzierte einst ABOAG Omnibusse. Heute begeistern Musiker und Theaterkünstler in der Arena ihr Publikum. Davor suchen die Badelustigen eine Abkühlung im Badeschiff.
In Richtung Westen geht vorbei am Nikolaiviertel, wo einst die Stadt geründet wurde, vorbei am Berliner Dom und der Museumsinsel, den modernen Bauten im Regierungsviertel, dem gläsernen Hauptbahnhof. Schon hinter dem Hackeschen Markt finden sich wieder grüne verwunschene Plätze am Ufer. Hinter dem Kanzleramt säumt der Tiergarten die Ufer, wo Berliner aller Nationen und Kulturen den Sonntag jeweils auf ihre Weise genießen.
Meine heimlichen Favoriten sind sonntags weniger die großen Bauten. In den Industriebrachen zwischen wildem Grün oder in charmant morbiden Backsteinbauten entdecke ich immer wieder neue Beach Bars und Freiluftkneipen. Jede hat ihren eigenen Charme - mit Palmen, Sand und Liegestühlen oder Lavendel und Rosen zwischen alten Klinkermauern.
Wenn das Schiff um 14 Uhr wieder an der Anlegestelle ist, gibt es Standing Ovations für die Musiker.
Danach ist ein guter Zeitpunkt, die vom Wasser entdeckten Kleinode vom Land zu besuchen.
In Richtung Westen geht vorbei am Nikolaiviertel, wo einst die Stadt geründet wurde, vorbei am Berliner Dom und der Museumsinsel, den modernen Bauten im Regierungsviertel, dem gläsernen Hauptbahnhof. Schon hinter dem Hackeschen Markt finden sich wieder grüne verwunschene Plätze am Ufer. Hinter dem Kanzleramt säumt der Tiergarten die Ufer, wo Berliner aller Nationen und Kulturen den Sonntag jeweils auf ihre Weise genießen.
Meine heimlichen Favoriten sind sonntags weniger die großen Bauten. In den Industriebrachen zwischen wildem Grün oder in charmant morbiden Backsteinbauten entdecke ich immer wieder neue Beach Bars und Freiluftkneipen. Jede hat ihren eigenen Charme - mit Palmen, Sand und Liegestühlen oder Lavendel und Rosen zwischen alten Klinkermauern.
Wenn das Schiff um 14 Uhr wieder an der Anlegestelle ist, gibt es Standing Ovations für die Musiker.
Danach ist ein guter Zeitpunkt, die vom Wasser entdeckten Kleinode vom Land zu besuchen.
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