Ab Anfang der 50er Jahre gehörte er bereits zu den führenden Persönlichkeiten im Bop und tourte und nahm Platten auf mit Miles
Davis, Max Roach, oder Art Blakey.
Rollins gilt aber auch als ein großartiger Komponist. Einige seiner Songs sind mittlerweile zu Standards geworden wie etwa "Airegin",
"Oleo", oder "Doxy".
Mit den Alben "Way Out West" (1957) und "The Freedom Suite" (1958) katapultierte er sich endgültig in den Jazz-Olymp.
Seine Angewohnheit, auf der Williamsburg Brücke in New York zu proben, ist legendär.
Die 60er und 70er Jahre standen für ihn ganz im Zeichen verschiedener Experimente, so spielte er sehr oft solo oder baute viele
Free Jazz-Elemente in sein Spiel ein.
Immer blieb er jedoch dem Bop treu und so konnte er auch in den 80er und 90er Jahren weltweit zahlreiche Erfolge feiern und gab
regelmäßig seine mittlerweile schon legendär gewordenen Konzerte in der New Yorker Carnegie Hall.
Bei seinem letzen Besuch in Berlin hatte er nur wenig von seiner Brillianz und Kraft eingebüßt.
Sonny Rollins ist weiterhin auf Tour und kommt nach einer kurzen Visite in Japan im Oktober Ende des Jahres auch wieder nach Europa:
8.11. Luxemburg
12.11. Luzern
16.11. Bologna
20.11. London
24.11. Amsterdam
28.11. Athen