Preise für Europareisen purzelnSamstag 10 Juli 2010
Ein Städteurlaub lohnt sich – besonders jetzt. Die Übernachtungskosten sind gerade sehr niedrig, das geht aus dem Trivago-Hotelpreis-Index hervor. Durchschnittlich kostet in Europa ein Standard-Doppelzimmer 108 Euro im Monat Juli. Das entspricht einer Preissenkung um sieben Prozent im Vergleich zum Juni.
In Skandinavien und Osteuropa kann man momentan genauso gut an den Reisekosten sparen wie in Deutschland. Madrid und Sevilla in Spanien haben sogar den Jahrestiefstand erreicht. Übernachtungen sind dort bis zu 21 Prozent billiger. Nur die Top-Metropolen sind von dem Trend ausgenommen. In Paris, Barcelona und Venedig sind die Übernachtungspreise sogar gestiegen.
Erster Skywalk Deutschland
Dafür sollten Sie schwindelfrei sein – vom Skywalk „AlpspiX“ blickt man 1000 Meter in die Tiefe. Bisher musste man für den steilen Blick nach unten ins Ausland reisen –nach Chicago, zu den gläsernen Balkonen des Sears Towers, oder nach Kärnten zum neuen Skywalk an der Kölnbreinsperre. Jetzt hat auch Deutschland eine Aussichtsplattform für Mutige.
Vor einer Woche eröffnete der erste deutsche Skywalk. Die Aussichtsplattform „AlpspiX“ ist im bayrischen Garmisch-Partenkirchen. In 1000 Metern Höhe haben Sie einen sensationellen Ausblick auf die Zugspitze und das Bergpanorama. Der Eintritt ist übrigens frei. Ryanair plant Stehplätze in Flugzeugen
Fliegen ist bereits billig wie nie. Ryanair-Chef Michael O'Leary will nun die Fluggesellschaft umstrukturieren, damit es noch billiger wird. Er möchte einen geringen Sockelbetrag einführen. Den bezahlen alle Passagiere. Alles Weitere kostet extra. Speisen und Getränke, Wunschsitzplatz oder Gepäck, aber auch der Gang zur Toilette – die so genannte „Pipi-Pauschale“ – sollen separat gezahlt werden.
Die neueste Idee von O'Leary sind Stehplätze in den Flugzeugen von Ryanair für einen Preis von fünf Euro, das erläuterte er in einem Interview des britischen TV-Senders ITV. O'Learys Vorhaben kann jedoch schwierig werden. Die Europäische Agentur für Flugsicherheit sieht laut der britischen Daily Mail nicht, wie die Stehplätze den Sicherheitsvorschriften genügen sollten, ohne die Gesetzeslage zu ändern. Diese schreibt vor, dass jedem Passagier ein Sitzplatz zur Verfügung stehen muss. Der Airline-Chef gibt sich dennoch siegessicher, denn Sitzplatz sei ein weit dehnbarer Begriff. Staff Writer
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